Jedes 20. Kind leidet unter Lernschwäche
Wenn Kinder in der zweiten Klasse immer noch Schwierigkeiten mit dem Lesen und das Aneinanderreihen der Buchstaben klappt ebenfalls noch nicht fließend, dann wird zum fleißigen Lernen aufgefordert. Doch nicht immer liegt das Problem daran, dass Kinder keine Lust haben oder zu faul sind, sondern in manchen Fällen kann auch eine Lese- und Rechtschreibschwäche dahinter stecken.
Denn laut dem Bundesverband für Legasthenie und Dykalkulie leider jedes 20. Kind in Deutschland unter dieser Schwäche und laut einem Ergebnis einer Studie der Universität Bielefeld haben bis zu sechs Prozent der Grundschüler eine Schwäche beim Umgang mit Zahlen. Vor allem führt das oft zu Schulangst. Doch mittlerweile werden an Schulen für betroffene Kinder Förderprogramme angeboten. Auch zu Hause sollte man mit Geduld seine Kinder unterstützten. Hilfreich kann dabei eine Ergotherapie sein. Denn hier steht das Handeln und die Interaktion mit der Umwelt im Vordergrund und das behebt nicht nur die Lernschwäche sondern auch die Angst vor dem Lernen. Mit der Ergotherapie werden sowohl geistige, seelische wie auch körperliche Fähigkeiten des Kindes gefördert und das wiederum stärkt die Persönlichkeit.
Bildquelle:© Rainer Sturm/ Pixelio









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