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Wie man einen guten Anzug auswählt

10 August 2012 Keine Kommentare

Anzug und Krawatte sind aus dem Arbeitsalltag vieler Männer nicht mehr wegzudenken. Doch Anzug ist nicht gleich Anzug – je nach Anbieter, Schnitt und Verarbeitung gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede, die sich nicht nur im Preis, sondern auch in Sitz und Tragekomfort niederschlagen können. Dazu gibt es auch noch allerhand Begriffe zur Herrenmode, die „Mann“ ganz schnell durcheinanderbringen kann…

Mit diesen fünf Tipps wird die Auswahl des richtigen Anzugs zum Kinderspiel:

Der Anlass: Jeder Anlass bedarf eines anderen Modells. Für den Büroalltag eignet sich am besten der klassische Zweiteiler aus Hose und Sakko. Will man auf Nummer Sicher gehen, greift man am besten auf dunkle, gedeckte Farben wir Anthrazit oder Dunkelblau zurück. Im Sommer sind auch hellere Braun- oder Beigetöne erlaubt. Für besondere Anlässe (Feiern, Diners) sind Nadelstreifenanzüge in Schwarz oder Dunkelblau ein Muss; sie verleihen dem Träger eine besondere Eleganz. Bei gehobenen Anlässen, wie z.B. Bällen oder Galas, trägt man Smoking (vor 18h) oder Frack (nach 18h). Wichtig: Schwarz ist immer eine Anlassfarbe und hat im Alltag – außer bei Beerdigungen – nichts zu suchen!

Stoff und Verarbeitung: Günstige Anzüge bestehen meist aus Baumwolle oder Leinen, höherwertige Modelle verarbeiten Cashmere, Seide oder Schurwolle. Die hochwertigen Modelle haben natürlich ihren Preis, sind jedoch auch besser vernäht und halten meist länger, sodass sich die Investition in einen besseren Anzug durchaus lohnen kann.

Von der Stange oder Maßanzug? Viele Männer greifen bei der Anzugauswahl auf ein Modell von der Stange zurück – diese Variante ist nicht unbedingt die schlechteste, man sollte sich jedoch viel Zeit nehmen und das richtige Modell mit Bedacht auswählen, sonst kann es im Alltag zu bösen Überraschungen kommen. Eine andere Möglichkeit sind Maßanzüge – diese gibt es, je nach Anbieter, ab ca. 350€. Wirklich vernünftige Modelle gibt es ab ca. 500€, wobei nach oben hin natürlich keine Grenzen gesetzt sind. Eine sinnvolle Alternative zu beiden Varianten ist eine Mischung aus Konfektionsware und Maßanfertigung – die sogenannte Maßkonfektion. Das „Grundgerüst“ des Anzugs steht dabei auf Basis der üblichen Konfektionsgrößen, Einzelheiten (z.B. Lage der Taschen, Farben des Innenfutters etc.) können jedoch individuell angepasst werden.

Der richtige Sitz: Die Hose des Anzugs sollte vorne auf dem Schuh leicht einknicken und hinten die Verse des Schuhs nur etwa halb bedecken. Die Arme des Jacketts sollten am Torso entspannt herunterhängen (durch zu lange Arme wirkt das ganze Jackett zu groß!), die Schultern dürfen auf keinen Fall spannen.

Anzug sollte zu vielen Asseccoires passen: Entscheidend für den Kauf eines Anzugs ist schließlich auch die Möglichkeit, ihn mit möglichst vielen Accessoires zu kombinieren und ihn so auch flexibel zu verschiedenen Anlässen tragen zu können. Klassische Einreiher in Anthrazit oder Grau bieten besonders viel Flexibilität, Blau und Braun sind da schon schwieriger

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